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Die weltweite Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten hat vorgeschlagen, den 24.Oktober dieses Jahres als Schöpfungssabbat zu begehen. Sicherlich ist das eine Reaktion auf das Darwinjahr 2009, aber es soll an diesem Tag nicht darum gehen, eine über hundert Jahre alte Kontroverse mit noch mehr Argumenten in die nächste Runde zu schicken und auch nicht darum, mit Trotz auf die negative Kritik an Schöpfungsgläubigen zu reagieren. Vielmehr geht es darum, dass wir uns selber vergewissern, was wir meinen, wenn wir sagen, dass wir an Gott, den Schöpfer glauben (mit dieser Aussage beginnt ja das apostolische Glaubensbekenntnis: „Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde“…). Die Leitfrage lautet demnach: Was glauben wir? Und eben nicht: Was glauben wir nicht? Und ist unser adventistischer Kreationismus (da ist er wieder, dieser gescholtene Begriff) nur Welterklärungsglaube oder mehr? Ist Gott auch der Schöpfer unserer Individualität, unseres Alltags? Unserer Werte? Unserer Verantwortung für die Schöpfung? Am 24.10. wollen wir diesen Fragen nachgehen. Im Gottesdienst wollen wir dem Schöpfer begegnen. Eventuell wird es noch eine Veranstaltung nach dem Gottesdienst geben, die Planung ist aber noch nicht abgeschlossen.
Die Himmel rühmen des Ewigen Ehre,
Wer zählt der Himmel unzählbare Sterne? Chr. F. Gellert |
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