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Neu bei uns: Saša Gunjevic´

Vor zweieinhalb Jahren habe ich mein Gemeindepraktikum während des Theologiestudiums bei euch am Grindel absolviert, und wenn ich jetzt als Prediger-Praktikant zur Gemeinde Grindelberg komme, dann werde ich in Zukunft zu meinen Freunden sagen: »bei uns am Grindel«. Ich freue mich riesig auf die Zeit nach dem Studium. Auch wenn ich die Zeit als Student niemals missen mag, so beginnt ein ganz neuer und besonderer Lebensabschnitt für mich.

Ich freue mich darauf, euch kennenzulernen, mit euch zusammen zu arbeiten, zu studieren, zu beten und auch zu träumen. Träume stehen oft am Anfang von guten Taten. Ich bin davon überzeugt, dass sich der christliche Glaube in guten Taten äußert und darum möchte ich mit euch Glauben leben, echt sein, offen, weiterhin lernbereit sein und mitten in dieser Welt mit beiden Füßen auf dem Boden stehen.

Um die häufigsten Fragen vorwegzunehmen, hier ein paar Infos zu meiner Person: Geboren und zur Schule gegangen bin ich in der Welthauptstadt Gütersloh. Schon ziemlich früh habe ich mich von meinem Vater sportlich distanziert und wurde Borussia Dortmund Fan (dass das in Hamburg „angenehm“ werden kann, ist mir bewusst :-). Nach dem Abi war ich 1½ Jahre bei „Jugend auf Achse“, danach habe ich mein Theologiestudium in Bielefeld (Bethel) begonnen und in diesem Jahr in Friedensau (2005-2009) abgeschlossen. Aufgrund meines Namens werde ich oft gefragt woher ich komme, meistens antworte ich: »aus Deutschland«. Korrekt ist aber, dass mein Vater aus dem ehemaligen Jugoslawien kommt und ich somit ein Mischling bin; halb deutsch und halb serbo-kroatisch. Ich habe eine ältere und eine jüngere Schwester. Neben meinem Hobby, das ich ja jetzt zum Beruf gemacht habe (meinen Glauben zu leben und andere dafür zu begeistern) halte ich mich seit 16 Jahren gerne mit Taekwondo fit und bin auch auf dem Fußballplatz, als aktiver Schiri. Diese Konstellation ist zwar selten, doch für mich ist es genau der richtige körperliche Ausgleich und zudem eine super Gelegenheit, sich nicht nur um die Gemeinde zu drehen, sondern auch in der Stadt Beziehungen und Brücken zu bauen.

Zu diesen drei Beziehungsrichtungen stehe ich: Leben mit Gott, Leben mit der Gemeinde und Leben mit Menschen, die mit Glauben nichts (kaum was) am Hut haben.

 
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