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Liebe Leserin, |
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![]() Dennis Meier Pastor |
Wenn ich aus dem Fenster vom Gemeindebüro schaue, sehe ich eine mehrere Baustellen. Eine davon befindet sich direkt an unserem Haus. Wenn Sie diese Zeilen lesen, wird dort keine Baustelle mehr sein, sondern ein schöner, nagelneuer Aufzug. Endlich wird unsere Gemeinde barrierefrei. Bis es dazu kam, mussten einige Barrieren überwunden werden. Erst einmal die im Kopf: erkennen, dass (geh)behinderte Menschen ein Recht auf die gleiche autonome Bewegungsfreiheit haben wie jeder andere. Überwindung der Schranken im Kopf, dass so ein Projekt zu teuer und unrealistisch sei. Durchführung von Basaren und Spendenaufrufen. Als wir vor zwei oder drei Jahren das Thema in den Gemeinderat einbrachten, sagte jemand: seit 20 Jahren reden wir darüber. Das wird auch in den nächsten 20 Jahren nicht anders. Diese Person freut sich über die eigene Fehleinschätzung. Wir danken dem Hamburger Spendenparlament, dem Hamburger Verein und dem Adventwohlfahrtswerk für Zuwendungen. Den größten Betrag allerdings haben die vielen Gemeindeglieder gespendet. Wobei mir einfällt, dass es doch noch nicht ganz vorbei ist. Etwa 9000€ fehlen noch, um die Finanzierung abzuschließen. Ich komme also nicht um einen weiteren Spendenaufruf herum ...
Diese neue Möglichkeit, in unser Haus zu gelangen und an Veranstaltungen teil zu nehmen möchten wir nun allen Nachbarn im Stadtteil mitteilen. Dieses Adventhaus ist nicht zum Eigengebrauch von ein paar Mitgliedern hier, sondern will für den Stadtteil da sein. Hier finden Gottesdienste statt, Konzerte, Pfadfinderarbeit, Seniorenkreis, offene Mahlzeiten, Vorträge etc. Es wäre schön, wenn Rollatoren und Rollstühle in Zukunft zum normalen Gemeindebild dazu gehörten. Und sicher wird sich auch der eine oder andere Säugling freuen, wenn er nicht aus dem Schlaf gerissen wird, weil man seinen Kinderwagen die Treppe hochholpert ... |
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