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Weltsynode in Atlanta

Bis zu 70.000 Adventisten und Gäste trafen sich im Georgia Dome, Atlanta atlanta-2010.jpg

Ich bin zurück aus den USA! Als Delegierter zur 59. Generalkonferenz-Vollversammlung (Weltsynode) unserer Freikirche habe ich natürlich eine Menge Eindrücke und Abenteuer im Gepäck: Lange Sitzungsmarathons mit technischen und theologischen Fragen. Umstrittene und nicht umstrittene Abstimmungen.

Hervorragende Predigten und Musik aus aller Welt. Internationale Eindrücke, die begeistern, befremden oder manchmal sogar ärgern. Begegnungen mit Menschen

aus aller Welt. Wiedersehen mit alten Freunden. Einblicke in internationale Gebiete. Blicke hinter die Kulissen.

Worte vom Podium und Worte auf den Korridoren (die nicht immer die gleichen waren).

Für einen „Dorfpastor“ wie mich ein Kaleidoskop an Eindrücken, die ich sicherlich noch nicht alle verarbeitet habe. Als Siebenten-Tags-Adventisten sind wir hier in Hamburg und Deutschland Minderheit, unbekannt, manchmal sogar beargwöhnt. Da ist es interessant, den Berichten aus Gebieten dieser Erde zu folgen, wo das anders ist. So z.B. in Mittelamerika. Gibt es hier in Europa ca. 300.000 Adventisten, so sind es allein in Mittelamerika 3 Millionen (!), Tendenz steigend. Im südlichen Afrika nähert man sich der 2 Millionen-Grenze.

Das alles sind zwar Zahlen und der eine oder die andere kann damit mehr oder weniger anfangen. Hinter allem aber steht doch eine geistliche Erfahrung: die einer konfessionellen Familie, derer man sich bewusst sein darf.

Und dieses Bewusstsein wurde bei mir sicherlich durch die Teilnahme an dieser Weltsynode wieder neu belebt. Vielleicht schwappt ja auch was davon in die Gemeinde über …

Dennis Meier

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