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Liebe Grindeler,

herzliche Einladung zu unserem Gemeinde-Familien-Ausflug. Ruth Walz und Gerald Hummel haben ein schönes Event organisiert, wo alle Sinne genutzt werden, vom Passahfest bis Brunch und Grillen, diverse Aktivitäten wie Wanderungen, Reiten, Hochseilgarten, Kutschfahrt, Vorlesenacht, Passionkonzert und Besinnungszeit…

Wir freuen uns, mit euch eine schöne Zeit dort zu erleben.

Bitte bis 26.2. Eure Anmeldung an Sabine Heider abgeben, da Friedensau natürlich wissen will mit wieviel "Mann und Maus" wir anreisen!

Elke Besch, Dennis Meier, Sasa Gunjevic

 


Die Theologische Hochschule Friedensau blickt auf eine über einhundertjährige Tradition zurück.

Bildungsstandort ist Friedensau seit 1899. Am 19. November 1899 nahm die Vorgängereinrichtung der Hochschule, die „Industrie- und Missionsschule“, ihre Tätigkeit mit zunächst sieben Schülern in sehr einfachen Verhältnissen auf.

Genutzt wurden die Gebäude einer alten Klappermühle an der Ihle, die erstmals 1306 erwähnt wurde. Im Ersten Weltkrieg richtete das Kriegsministerium in den Gebäuden ein Lazarett ein.

Erst 1919 konnte die Ausbildung wieder aufgenommen und in den Folgejahren mit neuen Lehrgängen erweitert werden (Hauswirtschaftsschule, Krankenpflege-Vorschule, Reallehrgang, Kaufmännischer- und Kinderpflegelehrgang). Die Einrichtung wurde 1923 in „Missionsseminar Friedensau“ umbenannt. Für den hauswirtschaftlichen und kaufmännischen Kurs erhielt das Seminar 1930 die staatliche Anerkennung durch den Magdeburger Regierungspräsidenten.

Die Zeit des Nationalsozialismus brachte viele Einschränkungen bis hin zur erneuten Schließung des Seminars im Zweiten Weltkrieg. Wieder dienten die Lehrgebäude der Pflege verwundeter und kranker Soldaten, zuerst der Wehrmacht und ab 1945 der Sowjetarmee.

Durch Fürsprache des Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt, Erhard Hübener, gestattete die Sowjetische Militäradministration 1947 die Wiedereröffnung.

Damit war das Friedensauer Seminar die erste und einzige kirchliche Ausbildungsstätte, die in der Sowjetischen Besatzungszone ihren Lehrbetrieb wieder aufnehmen durfte.

Während der DDR-Zeit gestattete die SED-Regierung nur die Ausbildung von kirchlichen Mitarbeitern. Neben der Ausbildung von Pastoren bestanden einjährige Diakonlehrgänge. Anspruch und Qualität der Ausbildung führten 1981 zur Umbenennung in „Theologisches Seminar Friedensau“. Zwei Jahre später akkreditierte die Generalkonferenz der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten das Seminar als Senior College.

Seit den 1980er Jahren war es möglich, Studierende aus anderen sozialistischen Staaten Osteuropas und Afrikas in Friedensau als Pastoren auszubilden.

Am 15. September 1990 erhielt das Theologische Seminar auf Beschluss des Ministerrates der DDR den Status einer staatlich anerkannten Hochschule.

Anschließend wurde neben dem Fachbereich Theologie, der seit 1992 einen Diplom- und einen Magisterstudiengang Theologie anbot, ein Fachbereich Christliches Sozialwesen aufgebaut.

Rektor der Theologischen Hochschule Friedensau ist Friedbert Ninow, Ph.D. Der Professor für Biblische Archäologie erhielt am 25.03.2011 die Amtskette von seinem Vorgänger Professor Johann Gerhardt, D.Min.

Quelle: APD

 
 

Preise (ohne Anfahrt):

155€ pro Person im DZ (Gästehaus)

170€ pro Person im EZ (Gästehaus)

146€ pro Person im 3 Bettzimmer (Gästehaus)

350€ pro Familie (Gästehaus oder Studentenappartement)

106€ pro Person im 4-Bett-Zimmer Studentenwohnung

118€ pro Person im 3-Bett-Zimmer Studentenwohnung

89€ im Wohnwagen/Wohnmobil/Zelt (Kind: 42€)

 

 

     
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