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Bibelgespräch
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Um es gleich vorweg zu nehmen: Ich gehe gerne in die „Erste Stunde“, in das Bibelgespräch (früher: Sabbatschule). Die einzelnen Lektionen, aber vor allem die gemeinsamen Gespräche, geben mir Impulse für meinen Glauben und sie vertiefen meine persönliche Beziehung zu Gott - und natürlich profitiere ich auch gerne von den Erfahrungen unserer Geschwister. Zugleich glaube ich aber, dass wir die Möglichkeiten des Bibelgesprächs für unsere Gemeinde bei weitem noch nicht ausgeschöpft haben. Das Bibelgespräch bietet ein weites Betätigungsfeld für jeden einzelnen von uns. Ich freue mich jedes Mal, wenn neue Leute - ob Gäste oder Teilnehmer aus unseren Alpha-Kursen - in unsere Gruppe kommen und sich mit Engagement und Neugier an unseren Gesprächen beteiligen. In diesem Sinne ist unser Bibelgespräch auch ein wichtiges Missionsfeld. Meine Gesprächsgruppe ist der Ort, an dem ich mit Geschwistern über das Wort Gottes nachdenke und mich austausche – der Ort, wo wir in lebendiger Verbindung mit Gott stehen. Wir sollten einander ermutigen, den Einfluss dieser Gespräche auf unsere Gemeinde auszubauen. Die hier und da erkennbaren Ansätze zeigen die Richtung an, in der wir uns erfolgreich weiterbemühen sollten. Ich bete dafür, dass unsere Gesprächsgruppen weiter wachsen und nicht stehen bleiben – und das meine ich nicht nur besuchermäßig, sondern auch im geistlichen Sinne. Marcus Schwarz
Drei Monate GalaterbriefAus mehreren Gründen ist das Studium des Galaterbriefes interessant. Zum einen datieren die meisten Ausleger diesen Brief des Paulus vor den Römerbrief. Das würde bedeuten, dass wir hier die paulinische Ausführung der Rechtfertigung durch den Glauben in der frühesten Form vorliegen haben. Zum zweiten handelt es sich um einen Brief, der in eine Konfliktsituation hineinsprechen will: das Evangelium der Gnade droht einem rigorosen Gesetzesglauben zum Opfer zu fallen. Das ist nicht nur eine Gefahr für Gemeinden seitdem, sondern immer auch für Menschen, die gerade zum Glauben gekommen sind und das Verhältnis Gesetz und Evangelium erst für sich bestimmen müssen. Und letztlich hat die Frage zum Gesetz im Galaterbrief in den 1880er Jahren unserer Freikirche zu allerhand Diskussionen und Auseinandersetzungen geführt. George Butler und Ellet Waggoner lieferten sich wahre Auslegungsschlachten über den Galaterbrief. Genug Gründe also, sich nicht nur persönlich diesem Brief zuzuwenden, sondern das auch im Kreis des Bibelgesprächs mit anderen zu tun Dennis Meier |
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