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7vor7

sabbat

7vor7 bedeutet: Um sieben Uhr vor dem siebenten Tag – also auf Deutsch: Treff Freitagabend, 19.00 Uhr, oder einfach: Sabbatanfang!

Seit etwa einem Jahr treffen sich alle 4-5 Wochen 30 bis 60 Leute am Freitagabend im Adventhaus, Kleiner Saal, um zusammen zu essen (jeder bringt etwas mit), zu klönen, viel zu singen (immer mit einer kleinen Band) und eine gemeinsame Andacht zu machen, die auch Kinder verstehen und bei der man meinst etwas aktiv mitmachen kann. Es ist also ein generationsübergreifendes fröhliches Treffen, keine sterile Feierstunde! Alle sind willkommen!

Warum aber diese Treffen? Wegen der Gemeinschaft? Schon allein das wäre sicher Grund genug für so eine Veranstaltung, aber es ist noch mehr. Sabbatanfang steht in einer ganz alten Tradition. Schon die Juden begannen ihren Sabbat im Familienkreis am Freitagabend mit einem Essen und einer Feier.

Sabbatanfang bedeutet für mich in unserer hektischen Zeit eine Oase der Entspannung, des Bewusstwerdens, dass der Sabbat von Gott für mich, für die Familie, für den Menschen geschaffen wurde, um aufzutanken. Meine Arbeit darf ab jetzt für einen Tag ruhen! Fröhliche Gemeinschaft macht mir bewusst, dass Gott Freude, Freundschaft, Familie und überhaupt alle Generationen will.

Sabbatanfang bedeutet auch Anbetung Gottes in froher Runde außerhalb des Gottesdienstes, der oft für Kinder noch nicht ausreichend verständlich ist. Ferner heißt Sabbatanfang für mich auch, sich einen Abend in der Woche frei zu machen, der anders ist, als alle anderen Abende in der Woche, der z.B. fernsehfrei ist. Damit setzt man besondere Familienakzente und/oder schenkt sich auch persönlich eine wohltuende „Auszeit“ und Neubesinnung auf die wesentlichen Dinge des Lebens.

Sabbatanfang ist eine leider in vielen Familien vergessene Tradition. 7vor7 soll sie wieder beleben – und wenn ich die Gemeinschaft an den Freitagabenden anschaue, denke ich, dass es gelingt. Komm doch einfach mal vorbei!

Gudrun Gattmann