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Gemeindearchiv – Lebenszeichen

Was stellt Ihr Euch darunter vor? Einen dunklen Kellerraum im hintersten Winkel, Akten unter einer dicken Staubschicht, angehäuft in 123 Jahren Gemeindevergangenheit? Falsch, von Kellerraum kann keine Rede sein, von Staub auch nicht, aber 123 Jahre, das ist richtig. Kurzum, es gibt zwar Kartons und Tüten voller Listen, Rechnungen, Briefe und ein paar Bilder, alles bunt zusammengewürfelt. Seit einigen Wochen gibt es dafür sogar einen Schrank, die Basis für ein geordnetes und übersichtliches System, also Arbeit.

Da bald nach 123 die Zahl 125 kommt, ist auch ein Jubiläum in Sicht; 2014 ist es soweit. Was wäre ein Jubiläum ohne einen Blick in die Vergangenheit! Griff ins Archiv?

Fehlanzeige. Da Adventisten naturgemäß mehr nach vorne schauen, gibt es keine Dokumentation unseres Gemeindelebens. Wir wollen nun versuchen, das eine oder andere Mosaiksteinchen für ein Bild unserer Gemeinde zusammenzutragen. Konkret bemühen wir uns um

• Zeitzeugenberichte, mündlich oder schriftlich

• Bilddokumente (Fotos)

Wir denken hier besonders an die Zeit bis etwa 1960. Versucht Euch zu erinnern, kramt in alten Fotoalben/-kästen und setzt Euch mit uns in Verbindung; wir schreiben Eure Texte und kopieren Eure Bilder.

Worüber wir uns ganz besonders freuen würden, wäre eine jüngere Ergänzung unseres Zweierteams. Immerhin sind wir in einem Alter, das das der meisten archivierten Unterlagen weit übertrifft. Wer also Lust und etwas Zeit hat, sich der Archivarbeit zu widmen, ist herzlich willkommen.

Unser Ziel ist es, das Archiv nicht nur geordnet und übersichtlich in einem Schrank unterzubringen, sondern es auch herauszuholen, um Geschichte wieder lebendig werden zu lassen. Das kann in Form von Ausstellungen und Veröffentlichungen geschehen, vielleicht lassen sich Szenen nachspielen (live oder Video), Jung und Alt können über Tradition und Fortschritt miteinander reden.

Fazit: Ohne Euch kommen wir nicht aus.

Gerhard Rempel (Telefon 040 6048832) Hans Räcker (Telefon 04181 5920)