VISION: Wir wollen eine Kirche für die Menschen unserer Stadt sein, in der wir Gemeinschaft erfahren, Gnade erleben, Gott entdecken!
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Gemeinschaft erfahren, Gnade erleben, Gott entdecken

Im Sommer 2012 sah ich in die Welt und fragte mich: Was läuft hier eigentlich verkehrt?

Zu dem Zeitpunkt war gerade die Eurokrise durch die Verschuldung Griechenlands in vollem Ausmaß und ich versuchte, herauszufinden, was die sogenannten unabhängigen Finanzexperten zu dem Thema sagen. Seltsamerweise stolperte ich bei meiner Suche im Internet über allerlei andere komische Themen, mit denen sich die Menschen teilweise sehr ernsthaft und konsequent auseinanderzusetzen schienen: New Age und New World Order, die große Verschwörung hinter dem Geldsystem, Geheimgesellschaften, die seit Jahrhunderten die Welt kontrollieren, UFO-Sichtungen und Kornkreise, Botschaften aus anderen Dimensionen, außerirdische Gestaltwandler, buddhistische Bewusstseinserweiterung durch Meditation, Schwingungserhöhung der Erde und schließlich das Ende des Maya-Kalenders. Daneben sah ich natürlich auch die ganz nachvollziehbaren Probleme, die die Welt bewegten: Kriege, Unruhen und Naturkatastrophen nie dagewesenen Ausmaßes, Hungersnöte und Seuchen, Gewalt und menschliches Leid in jeder erdenklichen Form, und alles in allem betrachtet dachte ich mir:

FlorianDas muss die Zeit vor dem Ende sein, so wie Jesus sie beschrieb, bevor er als König zurückkehren wird, um sein Reich zu errichten. Ja, dachte ich mir, Dein Reich komme, besser heute als morgen, denn so kann es doch schließlich nicht weitergehen! Dein Reich komme und Dein Reich komme bald, damit dieser ganze Spuk endlich ein Ende hat!

Doch was das bedeutet, dieses „Dein Reich komme“ habe ich eigentlich erst nach meiner Taufe im Januar 2013 wirklich verstanden, als sich der Weg mit Jesus fühlbar und sichtbar in meinem Leben zu manifestieren begann: Den Tag mit ihm zu beginnen und sich zu freuen auf das, was er für mich bereithält, ohne Angst und voll Hoffnung, ohne Sorge vor dem, was Morgen kommen mag. Am Ende des Tages mit ihm zur Ruhe zu gehen und ihm für seine Wahrheit, seine Gnade und Liebe und das neue Leben, dass er mir unverdient geschenkt hat, zu danken. Und die Zeit dazwischen wach und bewusst zu erleben, jedem Menschen ehrlich und ohne Argwohn zu begegnen und hilfsbereit und demütig zu sein. Und zu wissen, dass, auch wenn ich als Mensch straucheln mag und all dies nicht immer umsetzen kann, er mein König ist, der mir immer wieder vergibt und mich aufnimmt. Dein Reich komme, Herr, hier und heute in meinem Leben, in meinem Alltag. Ich will mit Dir gehen, bis Du wiederkommst!

Florian Dannenberg