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Hansa positioniert sich zur Frauenordination

Hansa positioniert sich zur Frauenordination

Der Vereinigungsausschuss der Hansa-Vereinigung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten (die Körperschaften Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein) hat in seiner letzten Sitzung, am 22. November 2015, eine Erklärung zum Beschluss der Generalkonferenz zur Frauenordination herausgegeben. Darin sprechen sich die Hanseaten deutlich dafür aus, dem Beschluss des Norddeutschen Verbandes vom April 2012 zu folgen, in welchem Pastorinnen ebenfalls wie Pastoren zu ihrem Dienst ordiniert werden sollen.

Hier die Erklärung

Die deutliche Positionierung für die Ordination von Pastorinnen traf der Vereinigungsausschuss aus dem Verständnis und der Verantwortung des rechten Verständnisses des Evangeliums, welches kein Ansehen der Person, auch nicht im Amtsverständnis, kennt. Die Hansa-Vereinigung betont loyal zur Weltkirche zu stehen, aber in diesem Punkt nicht schweigen zu können. Dies zeigt erneut, nachdem auch die Niederlande, Dänemark, Norwegen, Italien, amerikanische Theologieprofessoren unterschiedlich für die Frauenordination reagiert haben, dass die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten sich in einem Prozess befindet, in dem es scheint, dass sich das Kirchenrecht weiter entwickelt und es unterschiedliche Verständnisse von Zuständigkeiten und auch Autoritäten gibt. So ist die Adventisten nicht von oben nach unten organisiert, sondern von unten nach oben. Alle Ausschüsse, sind gewählte und damit auch geistliche Entscheidungsgremien (Vereinigung, Verband, Division, Vollversammlung), auf denen jeweils verschiedene Kompetenzen gelegt wurden. Die Zukunft wird zeigen in welche Richtung unsere Kirche sich als Weltkirche verstehen wird. Doch eines scheint hier bereits deutlich zu werden, breite Weltfelder lassen sich nicht von oben, gegen ihr Gewissen und das Evangelium Entscheidungen der Vollversammlung aufzwingen und bringen dies immer mehr mit zivilem Ungehorsam zum Ausdruck. Das erinnert mich an Martin Luther „Hier stehe ich und kann nicht anders“.