VISION: Wir wollen eine Kirche für die Menschen unserer Stadt sein, in der wir Gemeinschaft erfahren, Gnade erleben, Gott entdecken!
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Jugendtreff der Hamburger Adventjugend

Der Jugendtreff aller Hamburger Jugendgruppen heißt schon seit gut zwei Jahren „J-Lounge“.

Man könnte auch sagen „Gesamthamburger Jugendstunde“. Doch das tun wir bewusst nicht. Schließlich treffen wir uns als Jugendliche nicht nur eine Stunde.

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Die J-Lounge soll Begegnung unter den Jugendlichen fördern, aber vor allem auch zur Begegnung mit Jesus führen.

Wir treffen uns in der Regel einmal im Monat. Bisher haben sich vor allem die Hamburger Pastoren über den Inhalt und die Gestaltung Gedanken gemacht.

Das soll sich im Jahr 2011 grundlegend ändern. Das Ziel ist es, dass aus jeder Hamburger Jugendgruppe 1 – 3 Jugendliche in einem Kernteam die jeweilige J-Lounge planen und sich über das Gesamtkonzept Gedanken machen. In diesem Team möchten wir die vielen Gaben und Talente der Jugendlichen zum Tragen kommen lassen. Die J-Lounge soll von den Jugendlichen für Jugendliche gestaltet sein. Das bedeutet, dass von der Planung bis zur Durchführung die Jugendlichen das Heft in der Hand halten. Sie moderieren, sie machen die Musik, sie machen die Technik, sie gestalten Videos und Anspiele, sie überlegen sich, wie die einzelnen Elemente miteinander verbunden werden, überlegen sich die Themen und die Sprecher und auch den Rahmen, in dem die J-Lounge gestaltet werden soll (also z.B. ob es ein Jugendgottesdienst sein soll oder eher ein Café).

Geistliches Wachstum soll gefördert und Beziehungen gestärkt werden. Die Jugendlichen sind bereits Gemeinde und nicht nur fähig, Gaben zu sammeln.

Hier haben sie einen Raum, in dem sie in ihren Talenten gefördert werden und wo sie als Leiter ausgebildet werden können. Als Pastoren begreifen wir uns also mehr als Mentoren, Wegbegleiter und nicht als Vordenker, Macher und Alleingänger. Mein Wunsch ist es, dass Jugendliche schon heute in unseren Gemeinden Leitung übernehmen.

Schließlich leiten Jugendliche unserer Kirche in anderen Teilen dieser Welt bereits Gemeinden. Warum also nicht auch bald in Hamburg? Hören wir also doch endlich auf davon zu reden, dass Jugendliche uns wichtig sind und zeigen es ihnen lieber dadurch, dass wir ihnen Verantwortung schenken!

Saša Gunjevic