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Konservierte, geschenkte Zeit!?

Wieder beginnt ein neues Jahr, und das vergangene hat uns mal wieder mit seiner Schnelllebigkeit erstaunt zurückgelassen. All die Appelle „nimm Dir Zeit”, „laß es mal langsam angehen” usw. haben wir mehr oder weniger bewusst wahrgenommen und meist weniger umgesetzt.

Können wir uns überhaupt Zeit nehmen? Vielleicht können wir uns auf eine bestimmte Sache konzentrieren, ihr mehr Aufmerksamkeit schenken, etwas anderes aus unserer Agenda streichen.

Aber ist uns nicht unsere Zeit von Gott geschenkt? Wenn uns die Zeit „durch die Finger rinnt” , liegt der Grund vielleicht darin, dass wir dieses Geschenk eher beiläufig zur Kenntnis nehmen. Wir wollen unsere Zeit nutzen, wir stopfen sie voll mit Aktivitäten, Plänen, werden verplant, wollen alles richtig machen, alles schaffen und allem und jedem gerecht werden. Wir meinen es ja nur gut. Und doch stellen wir häufig fest, das wir dabei vergessen haben „Gott zu Wort kommen zu lassen”. Dafür brauchen wir “nichts” tun. Oft reicht ein “Stillewerden” um sich von Gott finden zu lassen.

Es braucht mehr als Brot, um lebendig zu bleiben. Unser Leben hängt von dem ab, was Gott zu uns sagt. 5. Mose 8,3

Manchmal begegnen uns Bilder, Momente oder Situationen in denen wir meinen, die Zeit bliebe stehen. Darin einen gnädigen, liebenden Gott zu entdecken ist Zeit, die wir konservieren sollten oder auch von Gott geschenkte Zeit.

von Wolfgang Gehring