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Mitarbeiter gefeiert

Jeder weiß, dass eine funktionierende Gemeinde von denen abhängt, die mitarbeiten.

Manche Mitarbeit ist deutlich sichtbar, andere geschieht unsichtbar im Verborgenen.
Aber wird diese Mitarbeit auch ausreichend gewürdigt?

Da wollte die Gemeinde Grindelberg einmal ein Zeichen setzen. Sie lud alle ihre Mitarbeiter am Sabbatabend, den 4. Februar zu einer Mitarbeiterfeier.
Etwa 60 Eingeladene kamen. Das Angebot war festlich: ein Menü mit Vorsuppe, Hauptgericht und Nachtisch. Bedient wurden die Gäste von den Predigern und Gemeindeleitern.

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Zum Sabbatausklang lenkte Pastor Saša Gunjevic die Gedanken auf den Begriff „Mitarbeit“. Alle freuen sich über eine angenehme Atmosphäre, bei der sie am gedeckten Tisch Platz nehmen können und machen sich selten klar, dass da keine Heinzelmännchen am Werk waren.
Es müssen Leute da sein, die die Arbeit übernehmen. Nicht alle, die Mitarbeit erwarten, sind bereit, sich selber einzusetzen.
Darum fand dieses Fest statt: alle, die sich sonst für die andern einsetzen, sollten selber einmal verwöhnt werden.

Es kamen an diesem Abend eine Reihe von Menschen zu Wort, die durch die Mitarbeit der Gemeinde Hilfe und Gewinn erfahren haben (und teilweise schon selber Mitarbeiter sind). Manche waren durch den Alphakurs in Kontakt mit der Gemeinde gekommen und hatten so ihren Platz gefunden. Da sprach die 76jährige Lisa, in humorvoll liebenswerter Weise über ihr Leben sprach und ihre Freude auf die baldige Taufe. Frau Kerstin Erl-Hegel von der Elternschule hob heraus, dass ehrenamtliches Engagement bei den Pfadfindern und in anderen Bereichen von der Stadt wahrgenommen und geschätzt werden.

Freude löste auch Familie Quoß mit ihren beiden kleinen Mädchen aus, die vor zwei Jahren als „Frühchen“ geboren wurden. Familie Quoß bedankte sich für die Hilfe, die sie von der Gemeinde erhalten hat.

karstenDann stellte sich Karsten Westphal vor, der ebenfalls durch den Alphakurs in die Gemeinde kam und heute für die Schaufenstergestaltung verantwortlich ist.
Und dann kam das, was als „Überraschung“ angekündigt war: Der türkischstämmige Mehmet Ergin gab ein Gitarrenkonzert.
Er spielte in poesievoller Weise eigene Kompositionen, in denen Situationen, Szenen und Geschichten aus seiner Heimat zum Ausdruck kamen.

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Es war insgesamt ein fröhliches Fest, von dem alle zufrieden und motiviert nach Hause gingen.

Gerhard Rempel