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Teenie- und Jugendfreizeit in Frankreich

Vom 15. Juli bis zum 29. Juli 2010 waren wir mit über 60 Teenagern und Jugendlichen der Hansa-Vereinigung in Ispaniac zur Abenteuerfreizeit. Ispaniac liegt in Südfrankreich am Rand des Cevennen-Nationalparks. Unser Camp lag direkt am Tarn, einem wunderschönen Fluss, der durch eine Schlucht fließt und von vielen Bergen umgeben ist. Die Umgebung lud dazu ein, Abenteuer zu erleben. Geschlafen haben wir in Zelten, auf Luftmatratzen und in Schlafsäcken, die wir wirklich nur abends, wenn es frisch wurde brauchten. Tagsüber war es so gut wie immer brennend heiß.

Nur fünf Fußminuten vom Camp aus, über eine alte Steinbrücke zu erreichen, lädt der kleine und verträumte Ort Ispaniac mit Cafés, Restaurants und verschiedenen Einkaufsmöglichkeiten zum Verweilen und Bummeln ein. Sana und Gudrun verwöhnten uns täglich in der Lagerküche, die sich Teenager und Jugendliche teilten. Ansonsten hatten die Teenager und Jugendlichen jeweils ein separates Programm.

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Viele Jugendliche haben auf dieser Freizeit sicherlich so viel Sport gemacht, wie in dem gesamten Jahr bisher. Neben Wandern, Klettern, Mountainbiking, Kanu fahren und häufigem Volleyball und Fußballspielen gab es auch ein absolutes Highlight: die Canyoning-Tour.

Von über 1000 Metern Höhe ging es bergab ins Tal. Das Durchwandern der Gebirgsflüsse forderte Geschick und Teamgeist. Mit erfahrenen Führern wurden Sprünge von 4 bis zu 12 Metern in den Fluss, Abseilstellen, Rutschstücke und Schwimmabschnitte sicher gemeistert. Ein Tagesausflug führte uns nach Avignon.

In der charmanten Altstadt mit ihren prächtigen mittelalterlichen Häusern konnte man typisch französische Souvenirs, wie Lavendel, Seife, Olivenöl u.a. kaufen. Der gotischePapstpalast und die teilweise zerstörte Brücke Pont St. Bénézet gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Diese Freizeit sollte für die Jugendlichen natürlich auch ein geistlicher Höhepunkt werden. Gemeinsames Singen, Beten und das Studium in der Bibel war ein fester Bestandteil in unserem Freizeitprogramm.

Thema war das „Vater Unser“. Jeder Abschnitt wurde als ein Raum im Haus Gottes dargestellt. Viele Jugendliche haben auf diese Art zum ersten Mal einen tieferen Zugang zu dem Gebet Jesu bekommen. Der geistliche Höhepunkt war mit Sicherheit die Taufe von Natascha am Freitagabend. Nach dem Aufruf von Benny entschlossen sich 15 weitere Jugendliche, ihr Leben mit Jesus gemeinsam leben zu wollen.

Mich hat es begeistert, wie offen die Jugendlichen für Gott sind und dass sie am eigenen Leib erfahren, dass das Leben mit Jesus verändert und ein Abenteuer ist und das nicht nur in Frankreich.

Saša Gunjevic